Hurra: Schule ohne Lehrer

Verkehrsschule
Die Schule ohne Lehrer.

Davon träumen alle Kinder: Eine Schule ohne Lehrer. Das Tolle ist, dass es solche Schulen schon gibt, nämlich bei der Verkehrswacht. Erwachsene sind es zwar schon, die die Schülerinnen und Schülerinnen auf die Gefahren des Straßenverkehr vorbereiten, aber eine besondere Qualifikation braucht es dazu nicht. Da dürfen alle mal ans erzieherische Werk.

1-Euro-Jobber als Verkehrserzieher

In Berlin-Reinickendorf, so berichtet es die Morgenpost, wählt das Jobcenter die Mitarbeiter für die Jugendverkehrsschulen aus. Eine sehr gute Idee. Das spart Geld und 1-Euro-Jobber sind bestimmt motiviert. Besonders schwer ist Verkehrserziehung ja nicht, denn was kann beim Radfahren schon passieren? Die Autofahrer sind rücksichtsvoll und für die Verkehrsplaner hat die Sicherheit der Schulwege höchste Priorität.

VHS-Ärzte als Chirurgen

Neulich hatte ich eine ärgerliche Schleimbeutelentzündung, die einen chirurgischem Eingriff erforderlich machte. Okay, mein Ellenbogen ist wieder gesund, aber war der Personaleinsatz nicht übertrieben? Musste ich wirklich von einer studierten Chirurgin operiert werden? Sicher hätte eine im Volkshochschul-Schnellkurs ausgebildete Ärztin die Operation genauso professionell durchführen können. Ich fordere daher die Gleichstellung: Wenn die Jugendverkehrsschulen auf Angelernte zurückgreift, sollte das auch in den Krankenhäusern möglich sein.

Ohne praktische Erfahrung geht es nunmal nicht. Aus diesem Grund stellt die Radkolumne jetzt eine minimale Forderung auf: Jeder, der an der Verkehrserziehung beteiligt ist, sollte mit dem Fahrrad zum Einsatzort kommen. Oder ist das zu viel verlangt? Schreiben Sie Ihre Meinung als Kommentar!

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